Die Sättigung
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Ein Thriller, der Hunger macht – nach mehr!
Elias Haller packt mich jedes Mal aufs Neue.
Elias Haller hat es wieder getan – und wie! Mit „Die Sättigung“ liefert er einen Thriller ab, der von der ersten Seite an fesselt, schockiert und zugleich nachdenklich stimmt. Wer Arne Stiller kennt, weiß, dass ihn seine Fälle selten kalt lassen – aber diesmal geht es um mehr als nur die Jagd nach einem Täter. Es geht um die menschliche Natur selbst, um die Grenzen von Gier, Moral und Hunger – im wahrsten Sinne des Wortes.
Schon der Einstieg zieht einen gnadenlos in die Geschichte: düster, beklemmend und brillant konstruiert. Hallers Schreibstil bleibt gewohnt präzise – er schafft es, mit wenigen Worten Bilder zu zeichnen, die lange nachhallen. Der Spannungsbogen hält bis zur letzten Seite, und selbst erfahrene Thrillerleser werden hier mehr als einmal überrascht.
Besonders gelungen ist, wie Haller erneut die Balance findet zwischen packender Ermittlungsarbeit und tiefenpsychologischen Momenten. Arne Stiller wirkt dabei verletzlicher und gleichzeitig entschlossener denn je – ein Ermittler, der über sich hinauswächst, weil ihm schlicht keine andere Wahl bleibt.
Was „Die Sättigung“ so stark macht, ist nicht nur die Story, sondern das, was sie im Leser auslöst: Beklemmung, Neugier, Ekel – und Faszination zugleich. Kaum ein Autor schafft es, das Böse so realistisch und doch so klug zu inszenieren.
Ein Thriller, der im Kopf bleibt. Ein Ermittler, den man nicht vergisst. Und ein Autor, der mit jedem Buch die Messlatte höher legt.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️